News

LISCHKE CONSULTING GmbH
28.08.2025
Intelligente Produktionswelten.
In Zeiten von Fachkräftemangel, steigendem Effizienzdruck und globalen Lieferkettenrisiken rückt der Shopfloor als Herzstück der Wertschöpfungskette zunehmend in den Fokus. Unternehmen suchen nach Wegen, Operational Excellence neu zu denken. Zwei Entwicklungen zeigen besondere Wirkung: die Digitalisierung industrieller Prozesse und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Besonders spannend wird es dort, wo moderne Sprachmodelle (LLMs und SLMs) zum Einsatz kommen und die Informationsverarbeitung sowie Entscheidungsfindung auf dem Shopfloor revolutionieren. 1. Digitalisierung als Basis für intelligente Produktionssysteme. Digitalisierung ist der Enabler, um Prozesse messbar, steuerbar und automatisierbar zu machen.Vier Bereiche sind dabei besonders relevant: IoT & Sensorik: Vernetzte Maschinen liefern Echtzeitdaten zu Auslastung, Qualität und Wartungszustand. Cloud-Technologien: Plattformen wie Microsoft Azure oder AWS schaffen flexible, skalierbare IT-Strukturen für Produktionsdaten. Automatisierung von Workflows: ERP- und MES-Systeme (z. B. SAP S/4 HANA sowie SAP ME) automatisieren Planungs- und Steuerungsprozesse entlang der gesamten Fertigung. Business Intelligence: Tools wie Power BI oder Tableau analysieren Produktionsdaten und unterstützen datenbasierte Entscheidungen. Diese Technologien und die Digitalisierung legen das Fundament, auf dem künstliche Intelligenz aufsetzt, welche die Abläufe verbessern kann. 2. KI im Shopfloor-Umfeld: Vom Reagieren zum Vorhersehen. KI-gestützte Systeme können Daten nicht nur verarbeiten, sondern Muster erkennen, Prognosen erstellen und Handlungen vorschlagen.Im Shopfloor-Kontext ergeben sich daraus vier Hauptanwendungsfelder: IoT & Sensorik: Qualitätskontrolle mit KI: Bildverarbeitung (z. B. Cognex VisionPro) erkennt Fehler früher und genauer als menschliche Prüfer. Prädiktive Analysen: IBM Watson Studio oder Azure Machine Learning prognostizieren Ausfälle oder Nachfrageschwankungen. Prozessautomatisierung mit RPA & KI: Tools wie UiPath kombinieren regelbasierte Automatisierung mit lernfähiger Intelligenz, z.B. in der Instandhaltung. Entscheidungsunterstützung: KI-Modelle generieren Empfehlungen aus Produktionsdaten, aufbereitet für Meister und Werkleiter. 3. Die Rolle von LLMs und SLMs: Sprachmodelle als Brücke zwischen Mensch und Maschine. Large Language Models (LLMs) wie GPT-4 oder Open-Source-Pendants wie LLaMA 2, Mistral 7B oder Phi-2 bringen neue Möglichkeiten in die Werkhalle: Werkerassistenz in Echtzeit: Sprachmodelle beantworten Bedienfragen direkt an der Maschine („Was bedeutet Fehlercode E129?“). Schichtbericht-Zusammenfassungen: LLMs analysieren Maschinenlogs und erstellen verständliche Berichte für die nächste Schicht. Einsatz von SLMs am Edge: Ressourcenschonende Sprachmodelle ermöglichen Offline-Anwendungen direkt am Shopfloor mit kurzen Antwortzeiten und hohem Datenschutz. Qualitätsdokumentation: Sprachgesteuerte Eingabe für Q-Protokolle reduziert manuellen Aufwand. Onboarding & Schulung: Neue Mitarbeiter erhalten kontextbasierte Hilfestellung ohne ständige Betreuung. Gerade Small Language Models (SLMs) eignen sich für den Edge-Einsatz: Beim Edge-Computing werden KI-Modelle direkt vor Ort, also z. B. auf PCs an Maschinen oder auf lokalen Servern im Werk, betrieben. Dadurch entfallen Verzögerungen durch Datenübertragungen in die Cloud, was eine schnellere Reaktionszeit ermöglicht. Zudem bleiben sensible Produktionsdaten innerhalb der Fabrik – ein wichtiger Vorteil hinsichtlich Datenschutz und IT-Sicherheit. SLMs benötigen wenig Rechenleistung, können offline betrieben werden und sind damit ideal für datenschutzfreundliche und robuste Anwendungen direkt am Ort des Geschehens. In Kombination mit bestehenden OpEx-Initiativen erhöhen sie Effizienz, Standardisierung und Reaktionsgeschwindigkeit. 4. Erfolgsfaktoren für den effektiven Einsatz von KI und Sprachmodellen im Shopfloor. Digitaler Reifegrad: Der Einsatz von KI-Systemen setzt eine hohe digitale Reife voraus – erst wenn Prozesse, Datenflüsse und IT-Strukturen digitalisiert und integriert sind, kann KI ihr volles Potenzial entfalten. Technische Voraussetzungen: Lokale Server oder Edge-Geräte mit GPU-Unterstützung. Datenqualität: Gute Ergebnisse erfordern strukturierte, kontextbezogene Daten. Change Management: Mitarbeiter müssen geschult und eingebunden werden. Sicherheit & Governance: Datenschutz, Zugriffskontrollen und IT-Compliance müssen gewährleistet sein. Unser Fazit. Die Kombination aus Digitalisierung, KI und modernen Sprachmodellen bietet große Chancen für mehr Transparenz, Effizienz und Qualität am Shopfloor. LLMs und SLMs schlagen dabei die Brücke zwischen komplexer Technik und intuitiver Nutzung – und machen Intelligenz dort verfügbar, wo sie am meisten gebraucht wird: direkt in der Produktion. Ein besonders gutes Beispiel hierfür liefert das Whitepaper „Smart Scheduling“ der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. Es zeigt, wie durch Digitalisierung und KI Produktionsplanung dynamischer, flexibler und robuster wird. Planungssysteme reagieren adaptiv auf Störungen und optimieren Abläufe kontinuierlich – ein Paradebeispiel für Operational Excellence durch datengetriebene Intelligenz. Ein Artikel von Carl Rupp, Berater. LISCHKE CONSULTING GmbH >> Den Artikel als PDF können Sie sich hier downloaden. <<

LISCHKE CONSULTING GmbH
30.07.2025
Schlanke Auftrags- und Projektabwicklung im Maschinen- und Anlagenbau.
Der Maschinen- und Anlagenbau zählt zu den innovativsten, aber auch komplexesten Industriezweigen. Kundenspezifische Lösungen, oft lange Auftrags- und Projektlaufzeiten sowie zahlreiche Schnittstellen zwischen den Funktionen, prägen das Tagesgeschäft. In diesem Umfeld gewinnt das Prinzip einer schlanken Auftrags- und Projektabwicklung – basierend auf den Grundlagen des Lean Managements – weiter an Bedeutung. Ziel ist es, Durchlaufzeiten und Komplexitäten zu reduzieren, Verschwendung zu vermeiden und einen durchgängigen, stabilen und kundenfokussierten Auftrags- und Projektabwicklungsprozess zu schaffen. Doch wie kann es gelingen, individuelle technisch herausfordernde Produkte in geforderter Qualität und unter Einhaltung der kalkulierten Kosten termintreu zu liefern? Die Herausforderungen traditioneller Auftrags- und Projektabwicklung. In der konventionellen Auftrags- und Projektabwicklung stehen Unternehmen häufig vor wiederkehrenden Problemen: Unklare Anforderungen, verspätete Rückmeldungen aus vor- und nachgelagerten Bereichen, mangelnde Transparenz über den Projektfortschritt und Schnittstellenprobleme zwischen Vertrieb, Konstruktion, Einkauf, Produktion und Montage. Die Folge sind häufig Änderungen und Nacharbeiten, Terminverzögerungen, Kostenüberschreitungen und letztlich unzufriedene Kunden sowie überlastete und demotivierte Mitarbeitende. Der Ursprung vieler dieser Probleme liegt in einem zu wenig integrierten Prozessverständnis: Der Auftrag bzw. das Projekt wird als eine Abfolge isolierter Aktivitäten in einzelnen Silos („Ab-Teilungen“) behandelt, statt als durchgängiger, auf ein Ziel hin ausgerichteter Wertstrom. Genau hier setzt das Lean-Denken an. Lean-Prinzipien als Fundament. Lean Management stellt nicht nur Methoden bereit, sondern bietet ein tiefgreifendes Denkmodell: Prozesse sollen idealerweise so gestaltet werden, dass sie zu einem hohen Maß wertschöpfende Aktivitäten enthalten, einen kontinuierlichen Informations- als auch Material-Fluss ermöglichen, sich am Kundenbedarf orientieren (Pull-Prinzip) und durch kontinuierliche Verbesserung (KVP) optimiert werden. Für die Auftrags- und Projektabwicklung im Maschinenbau bedeutet das: Kundennutzen als oberster Maßstab. Jedes Projekt beginnt mit der klaren Definition des Kundennutzens und der Erwartungshaltung des Kunden. Anforderungen und Bedarfe müssen frühzeitig und konkret formuliert und transparent für alle Projektbeteiligten kommuniziert werden. Reduzierung der Durchlaufzeit als wichtigstes Ziel. Als zentraler Indikator für die Effizienz und Flussfähigkeit von Prozessen bedeuten kürzere Durchlaufzeiten, dass weniger Zeit in nicht-wertschöpfenden Aktivitäten wie Warten, Doppelarbeiten oder Klärungsschleifen verloren geht. Flussorientierung und Störungsfreiheit. Prozesse sind so zu gestalten, dass Übergaben zwischen den Bereichen reibungslos und ohne Störungen erfolgen. Wertstromdenken. Die gesamte Auftrags- und Projektabwicklung – von der Vertriebsanfrage bis zur Inbetriebnahme und dem Projektabschluss – wird als zusammenhängender Wertstrom vom Kunden bis zum Kunden betrachtet. Vermeidung von Verschwendung. Unnötige Abstimmungsschleifen, Überproduktion, Wartezeiten, doppelte Datenpflege oder mangelnde Informationsweitergaben werden systematisch reduziert bzw. eliminiert. Schlüsselmethoden der schlanken Auftrags- und Projektabwicklung. Abb. 1 Frontloading: Mit dem bewussten Verschieben des Klärungsaufwands in die frühe Auftragsphase reduziert sich die Durchlaufzeit. >>Können Sie sich HIER aufrufen<< 1. Frontloading:Frühzeitige Klärung aller relevanten Themen in der frühen Auftrags- oder Projektphase. Dazu zählt z. B. die Einbindung von Einkauf, Produktion und Service bereits in der Angebotsphase. 2. Quality Gates:Verbindliche Meilensteine mit klaren Qualitäts- und Ergebnisdefinitionen. Nur wenn alle Kriterien erfüllt sind, wird die nächste Projektphase freigegeben. 3. Pull-Prinzip:Der nächste Prozessschritt, bspw. die Fertigung oder Materialbereitstellung, wird erst dann ausgelöst, wenn eine konkrete Nachfrage besteht, durch den Kunden oder eine nachgelagerte Station. Dies führt zur Reduzierung von Lagerkosten und der Vermeidung von Überproduktion, da nur das produziert wird, was tatsächlich benötigt wird. 4. Shopfloor Management (SFM):Sichtbare Steuerung und Kommunikation direkt am Ort der Wertschöpfung. Durch kurzzyklische Regelkommunikation, in Verbindung mit der Visualisierung u.a. des Arbeitsfortschritts sowie wichtiger Kennzahlen können Probleme frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden. Prozessbestätigung, KVP und Mitarbeiterentwicklung stellen weitere wichtige Elemente des SFM als Führungsinstrument dar. 5. Kennzahlen (KPI):Kennzahlen wie der Soll-/Ist-Abgleich des Auftrags- / Projektfortschritts, die Einhaltung von Qualitätszielen, die Termintreue oder das Tracking der Durchlaufzeiten helfen, Engpässe und Abweichungen frühzeitig zu identifizieren und die Wirksamkeit von bspw. Verbesserungsprojekten zu messen. Kultureller Wandel als Erfolgsfaktor. Der Erfolg einer schlanken Auftrags- und Projektabwicklung ist nicht nur eine Frage der richtigen Methoden, sondern vor allem eine Frage der Haltung und des Mindsets. Eine effiziente und ergebnisorientierte Auftrags- und Projektabwicklung verlangt ein hohes Maß an Eigenverantwortung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine konstruktive Fehlerkultur. Führungskräfte müssen auch als Coach, Trainer und Moderator agieren, Fachkräfte müssen aktiv in die Gestaltung ihrer Arbeitsprozesse einbezogen werden. Unser Fazit. Eine schlanke Auftrags- und Projektabwicklung bietet Unternehmen die Chance, Kundenbedürfnisse konsequenter zu erfüllen, Komplexität beherrschbarer zu machen und sich im Wettbewerb zukunftsfähig aufzustellen. Der Weg dorthin erfordert jedoch mehr als methodische Schulung – er verlangt ein neues Denken: kollaborativ, systemisch, kommunikativ, effektiv vernetzt und stets am internen und externen Kunden orientiert. Der nachhaltige Erfolg stellt sich jedoch nur dann ein, wenn Unternehmen bereit sind, sich tiefgreifend zu verändern, Lean-Prinzipien spezifisch auf ihre Projekt- und Produktionsrealität anzuwenden und alle Fach- und Führungskräfte in den Wandel gestaltend und aktiv einzubinden. Wer diesen Wandel konsequent umsetzt und lebt, wird nicht nur effizienter, sondern auch widerstandsfähiger und innovativer. Ein Artikel von Daniel Hens, Manager. LISCHKE CONSULTING GmbH >> Den Artikel als PDF können Sie sich hier downloaden. <<

LISCHKE CONSULTING GmbH
17.06.2025
Frontloading in der Produktentwicklung.
Produktentwicklungsprojekte scheitern selten an Ideen, sondern eher an spät entdeckten Fehlern. Frontloading verschiebt Entscheidungsfindung, Risikoanalyse und Simulationen in die frühe Konzeptphase — und reduziert so Kosten, Nacharbeit und Marktrisiken signifikant. Dieser Artikel zeigt, wie Unternehmen mit einem systematischen Frontloading-Ansatz Entwicklungszyklen verkürzen, Innovationskraft steigern und Ressourcen effizienter nutzen. 1. Ausgangssituation: Fehler kosten – vor allem spät im Prozess. Fehler sind ein unvermeidlicher Bestandteil jedes Entwicklungsprozesses. Entscheidend ist jedoch der Zeitpunkt ihrer Entdeckung. Zahlreiche Studien und Praxiserfahrungen belegen: Je später ein Fehler identifiziert wird, desto höher sind die Folgekosten — durch aufwändige Korrekturen, Verzögerungen, Ressourcenverschwendung und potenzielle Marktrisiken. Trotz moderner Tools und agiler Arbeitsmethoden fehlt es in vielen Unternehmen an einem systematischen Ansatz, Fehler frühzeitig zu erkennen — oder sie bewusst als wertvolle Erkenntnisquelle zu nutzen. Genau hier setzt Frontloading an: der strategische Hebel für Effizienz, Qualität und Innovationskraft in der Produktentwicklung. 2. Konzept des Frontloadings: Warum frühe Fehler Gold wert sind. Frontloading bedeutet, möglichst viele wissensbasierte Entscheidungen und Analysen in die frühe Phase eines Entwicklungsprojekts zu legen. Ziel ist es, eine robuste Basis zu schaffen, auf dem spätere Prozessschritte stabil aufbauen können. Statt teure Korrekturschleifen im späten Entwicklungsstadium zu durchlaufen, ermöglicht Frontloading potenzielle Schwachstellen früh zu identifizieren, Alternativen zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen — häufig noch vor dem Bau des ersten physischen Prototyps. Simulationen und digitale Zwillinge bieten dabei eine besonders effiziente und ressourcenschonende Möglichkeit, Annahmen zu überprüfen und Risiken zu minimieren. 3. Die Vorteile früher Fehler – Ein notwendiger Kulturwandel. In vielen Organisationen gelten Fehler nach wie vor als Makel. Frontloading erfordert hier einen klaren Perspektivwechsel: Früh entdeckte Fehler sind kein Scheitern, sondern ein Zeichen funktionierender Entwicklungsarbeit. Die Vorteile sind vielfältig: 1. KostenkontrolleFrüh entdeckte Fehler sind deutlich günstiger zu korrigieren. Während Änderungen in der Konzeptphase oft mit geringem Aufwand realisierbar sind, führen späte Anpassungen zu hohen Kosten durch Re-Engineering, Lieferkettenverzögerungen oder notwendige Tests. Die nachfolgende schematische Darstellung zeigt, wie exponentiell die Kosten für die Behebung eines Fehlers mit dem Fortschreiten des Entwicklungsprozesses steigen: >>HIER Grafik anzeigen< Abb. 1: Fehlerkostenkurve, In Anlehnung an Schnurr, R.: Fehlerkosten 10er Regel, In: Sixsigmablackbelt.de (Abgerufen: 22.04.2025) 2. Wissenstransfer und LernkurveJede frühe Erkenntnis – auch durch Fehler – steigert die Qualität der Entscheidungsgrundlage und beschleunigt das Lernen im Team. 3. Robustere ProdukteDurch frühzeitige Auseinandersetzung mit kritischen Anforderungen und Randbedingungen entstehen belastbarere Designs. 4. Förderung von InnovationWer früh experimentiert, erkennt schneller tragfähige Ideen und schafft Raum für kreative Lösungsansätze. 4. Praxisstrategien für wirksames Frontloading. Effektives Frontloading lebt von methodischer Disziplin und den richtigen Werkzeugen. Ein früher Einsatz von Entwicklungsmethoden wie DFM/DFA, QFD usw. haben sich in der Praxis bewährt, wie nachfolgend aufgelistet: a) Virtuelle Absicherung und Simulation Digitale Zwillinge, CAD- und Systemsimulationen ermöglichen es, Produkte in virtuellen Umgebungen zu validieren – lange bevor physische Prototypen entstehen. b) Interdisziplinäre Teams und frühe Einbindung aller StakeholderDie frühzeitige Integration von Produktion, Qualität, Einkauf, Vertrieb und Kundendienst stellt sicher, dass Zielkonflikte früh erkannt und adressiert werden. c) Agile Methoden in der KonzeptphaseIterative Ansätze wie Minimum Viable Products (MVPs), Mockups und Paper Prototyping erlauben schnelles Testen und Anpassen von Ideen. d) Systematisierung von Lessons LearnedErkenntnisse aus früheren Projekten müssen dokumentiert und für neue Vorhaben strukturiert verfügbar gemacht werden. e) Frontloaded Reviews und CheckpointsQualitätssicherungsmaßnahmen wie Design Reviews, FMEA oder technische Machbarkeitsanalysen bereits in der Konzept- und Planungsphase erhöhen die Transparenz und senken Risiken. 5. Erfolgsfaktoren: Was braucht es für echtes Frontloading? Der Wandel hin zu einer frontgeladenen Entwicklungslogik ist nicht nur eine methodische, sondern vor allem eine kulturelle Herausforderung. Entscheidend sind: Gelebte Lernkultur:Fehler gelten als wertvolle Informationsquelle, nicht als persönliches Versagen. Reflexion wird institutionalisiert. Klares Management-Commitment:Frontloading erfordert die Bereitschaft, Zeit und Ressourcen frühzeitig zu investieren — und diese Priorisierung von der Führungsebene konsequent zu unterstützen. Methoden- und Toolkompetenz:Teams benötigen Zugriff auf geeignete Methoden (wie Systems Engineering, TRIZ, Design Thinking) und moderne Simulations- und Kollaborationstools. Strukturiertes Wissensmanagement:Erfahrungen, Annahmen und Entscheidungen müssen nachvollziehbar dokumentiert und für alle Projektbeteiligten zugänglich gemacht werden. 6. Unser Fazit: Früh scheitern, klug gewinnen. Frontloading heißt nicht, Fehler zu vermeiden — sondern sie möglichst früh zu provozieren und daraus zu lernen. Der strategische Perspektivwechsel: weg vom reaktiven Korrigieren, hin zum vorausschauenden Gestalten. Unternehmen, die Frontloading konsequent implementieren, profitieren von kürzeren Entwicklungszyklen, stabileren Prozessen und Produkten, die besser auf Markt- und Kundenanforderungen abgestimmt sind. Wer heute bereit ist, mehr zu denken, spart morgen ein Vielfaches beim Machen. Unser Rat:Analysieren Sie Ihr aktuelles Produktentstehungssystem. Wo liegen heute die späten Fehler? Und welche Frontloading-Potenziale lassen sich kurzfristig heben? Der Aufwand dafür ist oft geringer, als man vermutet — der Nutzen aber überproportional. Ein Artikel von Marie Kastens, Beraterin. LISCHKE CONSULTING GmbH >> Den Artikel als PDF können Sie sich hier downloaden. <<

LISCHKE CONSULTING GmbH
11.06.2025
Die Unternehmensberatung Lischke Consulting zieht um – neuer Standort im Cremon.
Die neue Adresse liegt nur zwei Straßen vom bisherigen Standort entfernt – auf der gegenüberliegenden Seite des Nikolaifleets, direkt an der Elbe. Mit dieser Entscheidung erweitert das Unternehmen seine Fläche deutlich und bewahrt zugleich den Blick auf die Elbphilharmonie. Der Umzug ist eine unmittelbare Folge des Wachstums und ein wichtiger Meilenstein für die weitere Umsetzung der strategischen Firmenziele. Um dem Team einen modernen und gemeinschaftsorientierten Arbeitsplatz zu bieten und gleichzeitig Raum für weitere Entwicklungen zu schaffen, wurde der Wechsel an den neuen Standort notwendig. Die neuen Flächen sind offen und teamorientiert gestaltet und fördern den direkten Austausch sowie die bereichsübergreifende Zusammenarbeit – ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur der Lischke Consulting.„Mit den neuen Räumen schaffen wir nicht nur mehr Platz, sondern vor allem ein Arbeitsumfeld, welches den Austausch im Team fördert und unsere Werte von Transparenz und Zusammenarbeit erlebbar macht“, so Dr. Norbert Lühring, Managing Partner der Lischke Consulting. Peter Gelbrich, ebenso Managing Partner, ergänzt: „Unser neues Büro repräsentiert, wie wir arbeiten wollen: innovativ, vernetzt und mit Raum für gemeinsam erarbeitete Ideen.“ Die Hamburger Unternehmensberatung setzt sich nicht nur für die kontinuierliche Optimierung der Prozesse ihrer Kundinnen und Kunden ein, sondern ebenso für die stetige Weiterentwicklung der eigenen Abläufe. In einer zunehmend komplexen Welt ist es entscheidend, Raum für kreative Veränderungsprozesse zu schaffen. Der neue Standort spiegelt diese verfolgten Ziele wider und ist zugleich Ausdruck der Werte der Lischke Consulting: Innovation, Kreativität und Nahbarkeit. Die neue Adresse ab dem 01. Juli:Lischke Consulting GmbHCremon 3, 20457 Hamburg Über Lischke Consulting: Lischke Consulting ist spezialisiert auf Operational Excellence und die Umsetzung komplexer Veränderungsprozesse. Seit über 25 Jahren berät die Hamburger Unternehmensberatung international namhafte Unternehmen aus der produzierenden Industrie.Lischke Consulting verfolgt den Anspruch, Unternehmen bei der Neuausrichtung ganzheitlich zu unterstützen und Ziele und Verbesserungspotenziale in gelebte veränderte Prozesse und Strukturen umzusetzen. Die Befähigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Mitgestaltung diese Transformation spielt dabei eine zentrale Rolle: Ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Kompetenzen sind die Basis für einen nachhaltigen Erfolg. Pressekontakt. Verona PoppeMarketing Managerin+49 (0) 176 [email protected] Downlaodbereich: Downlaoden Sie >>HIER<< die Pressemitteilung als PDF. Downloaden Sie >>HIER<< das Pressebild.

LISCHKE CONSULTING GmbH
14.05.2025
Digitalisierung erschließt neue Geschäftsmodelle – datengetrieben, serviceorientiert, wachstumsstark.
Die Digitalisierung hat die Produktentwicklung grundlegend transformiert. Moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), das Internet of Things (IoT) und datenbasierte Ansätze bieten Industrieunternehmen vielfältige Möglichkeiten, innovative Produkte und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Gleichzeitig erfordert die Transformation eine Anpassung bestehender Prozesse und Strukturen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Innovation durch Digitalisierung. Die digitale Transformation beschleunigt Innovationsprozesse aber auch die Produktentwicklung erheblich. Durch den Einsatz von Simulationen, digitalen Zwillingen und cloudbasierten Plattformen, können Entwicklungszeiten verkürzt und Kosten gesenkt werden. Agile Methoden und interdisziplinäre Teams verbessern die Zusammenarbeit, was insbesondere in der Industrie – mit ihren komplexen Produkten und langen Lebenszyklen – von Vorteil ist. Ein zentraler Treiber ist die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI): KI-gestützte Algorithmen analysieren und optimieren Designoptionen, prognostizieren die Produktqualität und erstellen Wartungspläne auf Basis von Echtzeitdaten. Ergänzend wirkt das Internet of Things (IoT): Eingebaute Sensoren und vernetzte Geräte erfassen während Produktion und Nutzung kontinuierlich Prozess-, Umwelt- und Zustandsdaten. Diese Live-Informationen fließen direkt in Entwicklung und Betrieb zurück, ermöglichen vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) und erhöhen die Ressourceneffizienz. Schließlich runden datenbasierte Ansätze (z. B. Big-Data-Analytics und Digital-Twin-Plattformen) das Bild ab. Sie aggregieren und korrelieren die über KI und IoT gewonnenen Datenbestände, erkennen Muster, leiten Optimierungspotenziale ab und stützen faktenbasierte Entscheidungen entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Damit wird nicht nur der Entwicklungsprozess verbessert, sondern es entstehen insgesamt nachhaltigere, langlebigere Produkte. Zudem erleichtert die digitale Vernetzung die Zusammenarbeit zwischen Research & Development-Teams, Innovationsberatern und Produktionsabteilungen. Ein gemeinsamer Zugriff auf Daten und automatisierte Workflows ermöglichen einen iterativen Entwicklungsprozess, der schneller auf Marktveränderungen reagieren kann. Revolution in Operations und Produktion. Auch in der Produktion hat die Digitalisierung neue Maßstäbe gesetzt. Smart Factories, die auf IoT-Technologien, Sensorik und Automatisierung basieren, sorgen für mehr Effizienz und Flexibilität. Die Vernetzung von Entwicklungs- und Produktionsdaten erlaubt Anpassungen nahezu in Echtzeit, wodurch Fehler minimiert und die Produktqualität gesteigert wird. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist Predictive Maintenance: Durch Echtzeitanalysen von Sensordaten lassen sich Maschinenprobleme frühzeitig erkennen, Ausfallzeiten vermeiden und die Ressourcennutzung optimieren. Ergänzend dazu unterstützt die additive Fertigung (z. B. 3D-Druck) die schnelle Erstellung von Prototypen und die Produktion individualisierter Kleinserien. Besonders bedeutend für R&D-Teams ist die Fähigkeit, mithilfe digitaler Werkzeuge neue Materialien, Fertigungsprozesse und Testverfahren schneller zu validieren. Die Entwicklung wird dadurch nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger, indem Verschwendung reduziert und Kreislaufwirtschaftskonzepte implementiert werden. Neue Geschäftsmodelle durch Digitalisierung. Die Digitalisierung eröffnet nicht nur Effizienzgewinne, sondern auch Raum für innovative Geschäftsmodelle. Datenbasierte Ansätze bilden dabei die Grundlage: Mithilfe von Big-Data-Analytics, Digital-Twin-Technologien und KI-gestützter Prognostik lassen sich aus großen Datenströmen verwertbare Erkenntnisse gewinnen. So entstehen Pay-per-Use- oder Servitization-Modelle, datengetriebene Dienstleistungen und abonnementbasierte Lösungen, die den Kundennutzen erweitern und neue Umsatzquellen erschließen. Ein praktisches Beispiel: Sensoren in Industriegütern erfassen Nutzungs- und Zustandsdaten in Echtzeit. Diese Daten fließen in eine Analytics-Plattform, die Auslastung, Verschleißmuster und Wartungsbedarf erkennt. Hersteller können Maschinen somit nicht nur verkaufen, sondern deren Nutzung überwachen, proaktiv Wartung anbieten und Optimierungspakete als Service abrechnen – ein klassisches datengetriebenes Geschäftsmodell. Darüber hinaus gewinnen plattformbasierte Ökosysteme an Bedeutung. Sie vernetzen Kunden, Zulieferer und Partner, aggregieren deren Datenbestände und schaffen durch intelligente Auswertung (z. B. Benchmarking, Predictive Insights oder gemeinsame Optimierungsalgorithmen) zusätzlichen Mehrwert. So stärken sie die Kundenbindung und fördern kollaborative Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Business Transformation als Schlüssel zum Erfolg. Die erfolgreiche Integration digitaler Technologien erfordert eine umfassende Transformation von Unternehmen. Dazu gehören die Anpassung interner Strukturen, die Optimierung von Prozessen und die gezielte Einbindung der Mitarbeitenden. Change-Management spielt hierbei eine entscheidende Rolle, um Akzeptanz und Engagement für die Veränderungen zu fördern. Ein Erfolgsfaktor ist die enge Verzahnung von Technologie und Strategie. Neue Technologien sollten stets im Einklang mit klaren Zielvorgaben implementiert werden, wobei der Fokus auf dem Kundennutzen liegt. Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung und entwickeln sich zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen. Besonders für R&D-Spezialisten und Innovationsberater bedeutet dies, dass sie Unternehmen nicht nur in der technischen Entwicklung, sondern auch bei strategischen Weichenstellungen unterstützen. Dies reicht von der Auswahl geeigneter Technologieplattformen bis hin zur Implementierung agiler Entwicklungsframeworks. Unser Fazit. Die Digitalisierung revolutioniert die Produktentwicklung und bietet Industrieunternehmen enorme Potenziale. Durch den gezielten Einsatz von Technologien wie KI und IoT sowie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle können Unternehmen ihre Innovationskraft steigern, effizienter produzieren und nachhaltige Erfolge erzielen. Die Grundlage für diesen Wandel bildet eine umfassende Transformation, die Technologie, Prozesse und Menschen gleichermaßen in den Fokus nimmt. Wer bereit ist, traditionelle Ansätze zu hinterfragen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, wird langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Ein Artikel von Robert Krupp, Senior Berater. LISCHKE CONSULTING GmbH >> Den Artikel als PDF können Sie sich hier downloaden.

LISCHKE CONSULTING GmbH
18.02.2025
Mitarbeitergetriebene Business Transformation.
Unternehmen stehen heute mehr denn je vor der Herausforderung, ihre Prozesse effizienter zu gestalten, Digitalisierungspotenziale auszuschöpfen und gleichzeitig die Motivation ihrer Belegschaft zu stärken. Eine Transformation, die von innen heraus getrieben wird, kann die Antwort sein. Ein inspirierendes Praxisbeispiel zeigt, wie dies gelingen kann: In einer Organisation, die mit der Planung und Durchführung komplexer Projekte betraut ist, wurde bewusst auf die Expertise der Mitarbeitenden gesetzt. Der Fokus lag darauf, die Bedarfe und Herausforderungen direkt aus der operativen Ebene abzuleiten und Lösungen zu entwickeln, die nicht nur strategisch, sondern vor allem praxisnah sind. These 1. Mitarbeitergetriebene Transformation fördert nachhaltigen Wandel durch gelebte Prozesse.Nachhaltige Veränderung beginnt mit denjenigen, die die Prozesse täglich leben. Statt auf Annahmen und Vorgaben der Leitungsebene zu basieren, müssen Bedarfe und Pain-Points direkt aus den operativen Teams kommen. Nur so entstehen praxisnahe Lösungen, die akzeptiert und umgesetzt werden. In unserem Praxisbeispiel wurden Mitarbeitende aus der operativen Ebene eingebunden, um Herausforderungen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren und die Unsetzung der Maßnahmen selbst mitzugestalten. Die resultierenden Aktionen waren realistisch und unmittelbar in den Arbeitsalltag integrierbar. Diese Vorgehensweise führte nicht nur zu effektiven Lösungen, sondern auch zu einer stärkeren Identifikation der Mitarbeitenden mit den Veränderungen. Transformation wurde zu einem gemeinsamen Projekt. These 2. Vertrauen als Fundament für Konzeption und Umsetzung. Vertrauen ist der Treibstoff einer erfolgreichen Transformation. Dieses Vertrauen entsteht, wenn Mitarbeitende nicht nur Ideen einbringen, sondern auch die Verantwortung für Konzeption und Umsetzung tragen. Es geht darum, den Mitarbeitenden die Autonomie zu geben, fundierte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, ohne ständig infrage gestellt zu werden. Im Praxisbeispiel hatten die Mitarbeitenden die Freiheit, ihre Vorschläge bis zur Abschlusspräsentation eigenständig auszuarbeiten. Nach der Vorstellung wurden die Konzepte im Sinne ambitionierter Ziele analysiert und optimiert. These 3. Kommunikation als Hebel für Transparenz und Engagement.Transformation lebt von Transparenz. Regelmäßige und offene Kommunikation schafft nicht nur Klarheit über den Fortschritt, sondern motiviert die gesamte Organisation, aktiv Teil des Prozesses zu sein. Dieses muss durch ein strukturiertes Change-Management begleitet werden, das klare Kommunikationskanäle und Feedbackmechanismen etabliert. In unserem Beispiel standen die Mitarbeitenden selbst im Mittelpunkt der Kommunikation. Sie präsentierten die Ergebnisse, beantworteten Fragen und verteidigten ihre Lösungen in Teammeetings, Info-Märkten und Workshops. Dieser Ansatz unterstrich nicht nur ihre Kompetenz, sondern inspirierte auch andere, sich aktiv einzubringen. Kommunikation wurde so zum Treiber für Engagement. These 4. Wertschätzung als Motor für Akzeptanz.Transformation stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Wertschätzung ist der Schlüssel, um die Motivation zu erhalten und die Akzeptanz für den Wandel zu sichern. Dabei geht es nicht nur um die Projektteams, sondern auch um die Kolleginnen und Kollegen, die Mehrarbeit kompensieren. Durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen wurde im Praxisbeispiel die Leistung aller gewürdigt. Dies führte zu einem starken Gemeinschaftsgefühl und einer breiten Unterstützung für das Transformationsvorhaben. Transformation wurde nicht nur als Prozess, sondern als gemeinsamer Erfolg gefeiert. Herausforderungen und Grundvoraussetzungen. Eine erfolgreiche Transformation erfordert mehr als gute Ideen. Sie braucht ein solides Fundament aus klaren Strukturen, gezielten Befähigungsmaßnahmen und einer unterstützenden Kultur. Zu den wesentlichen Grundvoraussetzungen gehören: Vertrauen und Autonomie: Mitarbeitende müssen die Freiheit haben, Lösungen eigenständig zu erarbeiten und umzusetzen. Befähigung: Methodische Trainings wie Lean Administration oder Workshop-Moderation sind essenziell, um die nötigen Kompetenzen aufzubauen. Unterstützende Sponsorenrolle: Sponsoren sollten Hindernisse beseitigen, Verbindungen schaffen und als Mentoren agieren. Klare Strukturen: Effiziente Kommunikations- und Entscheidungswege sichern den Fortschritt. Einbindung externer Beratung: Berater bringen methodisches und Change-Know-how ein, um die Transformation zu strukturieren und die Mitarbeitenden zu befähigen. Dabei steht das Coaching im Vordergrund, damit die Mitarbeitenden eigenständig Projekte leiten und Workshops moderieren können. Gleichzeitig bringen Berater innovative Perspektiven ein, indem sie auf bewährte Best Practices und die neuesten Entwicklungen in der Branche hinweisen, um den Transformationsprozess nicht nur effizient, sondern auch zukunftssicher zu gestalten. Fazit. Business Transformation als Chance. Mitarbeitergetriebene Transformationen sind der Schlüssel zu nachhaltigem Wandel. Sie verbinden die Expertise der Belegschaft mit einer Kultur des Vertrauens und der Zusammenarbeit. Unternehmen, die auf diesen Ansatz setzen, schaffen nicht nur effizientere Prozesse, sondern legen den Grundstein für eine zukunftsfähige Organisation. Sind Sie bereit, Ihre Transformation neu zu denken? Lassen Sie uns gemeinsam die Potenziale Ihrer Organisation entfalten. Ein Artikel von Florian Lange, Manager. LISCHKE CONSULTING GmbH >> Den Artikel als PDF können Sie sich hier downloaden.

LISCHKE CONSULTING GmbH
18.02.2025
Business Transformation. KI in der Industrie.
Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Industrie grundlegend und eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, Effizienz, Qualität und Flexibilität zu steigern. Vor allem im Bereich Operational Excellence (OpEx) wird das Potenzial von KI immer deutlicher sichtbar: Sie kann nicht nur Prozesse optimieren, sondern auch innovative und zukunftsweisende Geschäftsmodelle ermöglichen und das volle Potenzial der industriellen Digitalisierung entfalten. Dieser Artikel beleuchtet die Einsatzmöglichkeiten und Systeme der KI in der Industrie und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Unternehmen durch KI einen Wettbewerbsvorteil und Operational Excellence erzielen können. KI-Anwendungen für Operational Excellence. Operational Excellence strebt danach, industrielle Prozesse nicht nur effizient und kostengünstig zu gestalten, sondern auch die Qualität und Nachhaltigkeit kontinuierlich zu verbessern. Künstliche Intelligenz kann dabei auf mehreren Ebenen und in verschiedenen Bereichen der Wertschöpfungskette eingesetzt werden, um eine nahtlose und agile Produktion zu ermöglichen. Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung). KI-basierte Predictive-Maintenance-Systeme analysieren Maschinendaten und erkennen Muster, die auf Verschleiß oder Störungen hinweisen. Die Anlagen werden dabei über Sensoren unter Berücksichtigung historischer Daten überwacht, dadurch können Ausfälle vorhersagt und gezielte Wartungsmaßnahmen vorgeschlagen werden. Dies senkt die Wartungskosten erheblich, reduziert Ausfallzeiten und verlängert die Lebensdauer der Anlagen. Qualitätskontrolle und -sicherung. In der Produktion sind fehlerfreie Produkte entscheidend für den Erfolg. KI-Systeme zur Bildverarbeitung und Mustererkennung identifizieren Fehler in Echtzeit und lernen kontinuierlich dazu. Diese Algorithmen können in Kamerasysteme integriert werden, die Produkte auf winzige Abweichungen oder Mängel untersuchen und so eine gleichbleibend hohe Qualität sichern. Supply Chain Optimierung und Logistiksteuerung. Die Lieferkette ist ein komplexes Netzwerk. KI-Systeme können die Nachfrage prognostizieren und Transportwege in Echtzeit anpassen, um Kosten zu reduzieren und Engpässe zu vermeiden. In der Logistik wird KI beispielsweise eingesetzt, um Routen dynamisch zu planen, Frachtvolumen zu berechnen und Lagerkapazitäten effizienter zu nutzen. Energie- und Ressourcenmanagement. Ein immer wichtigerer Aspekt für Unternehmen ist das Energiemanagement. KI kann den Energieverbrauch in Produktionsanlagen überwachen und optimieren, indem sie Muster im Verbrauch erkennt und energieintensive Prozesse automatisiert steuert. Dadurch werden nicht nur die Energiekosten gesenkt, sondern auch der ökologische Fußabdruck reduziert. Zusätzlich lässt sich KI nutzen, um den Einsatz von Rohstoffen effizienter zu gestalten und Verschwendung zu minimieren. Ein Beispiel aus dem Produktionsumfeld ist beispielsweise das Stanzen von Teilen aus einem Blech und dabei den Verschnitt möglichst niedrig zu halten. KI-gestützte Qualitätskontrolle und Entscheidungsunterstützung. Künstliche Intelligenz (KI) verbessert die Qualitätskontrolle und unterstützt Produktionsmitarbeiter bei Entscheidungen durch Echtzeit-Datenanalyse. KI-Algorithmen überwachen Produktionsprozesse rund um die Uhr, erkennen Abweichungen frühzeitig und benachrichtigen Techniker, um Störungen und Sicherheitsrisiken zu vermeiden – etwa in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Gleichzeitig sammelt und analysiert KI Daten aus Maschinen, Sensoren und ERP-Systemen, um fundierte und schnelle Entscheidungen zu ermöglichen. Produktionsmitarbeiter können auf Basis dieser Informationen unmittelbar auf kritische Parameter reagieren und Prozesse anpassen, was Effizienz und Sicherheit erheblich steigert. KI in S&OP, Produktionsplanung und Fertigungsoptimierung. Künstliche Intelligenz (KI) erweitert die Möglichkeiten im Sales & Operations Planning (S&OP) sowie in der Produktionsplanung und Fertigungsoptimierung. Durch die Analyse von Daten und Prognosen unterstützt KI eine präzise Kapazitätsplanung, vermeidet Engpässe und steigert die Effizienz – ein klarer Vorteil für Branchen mit hohen Volumen wie Elektronik oder Automobil. Zudem optimiert KI Produktionsparameter, indem sie Prozesse kontinuierlich analysiert und anpasst, etwa durch optimale Einstellungen von Druck und Temperatur in der Metallverarbeitung. Das Ergebnis: höhere Qualität, geringere Kosten und nachhaltigere Abläufe – nahtlos eingebettet in strategische und operative Planungsprozesse. Intelligente Robotik und Automatisierung. Roboter und Automatisierungssysteme, die mit KI ausgestattet sind, können eigenständig arbeiten, Entscheidungen treffen und sich an neue Situationen anpassen. Ein Beispiel ist der Einsatz von KI-gesteuerten Robotern in der Endmontage von Produkten. Diese Roboter „lernen“ durch maschinelles Lernen, wie sie Objekte sicher handhaben und flexibel auf verschiedene Teile reagieren können. Dies erhöht die Flexibilität und Effizienz der Produktion und reduziert manuelle Arbeitsschritte. Lagerautomatisierung und Bestandsverwaltung. KI unterstützt die Bestandsverwaltung durch die Analyse von Verkaufs- und Nachfragedaten. Durch die Prognose saisonaler Schwankungen und unvorhergesehener Nachfragespitzen optimiert KI die Bestände und vermeidet sowohl Überbestände als auch Engpässe. In modernen Lagern übernimmt KI auch die Steuerung automatisierter Lagerroboter, die Produkte schneller und effizienter einlagern und bereitstellen. Wichtige KI-Systeme und Technologien in der Industrie. Für diese und weitere Anwendungsfälle kommen verschiedene KI-Systeme und Technologien zum Einsatz: Maschinelles Lernen (ML).Maschinelles Lernen ist die Grundlage vieler KI-Anwendungen. Es analysiert große Mengen an Daten und „lernt“ daraus Muster, um künftige Szenarien vorherzusagen. In der Produktion wird ML beispielsweise zur Erkennung von Anomalien oder zur Optimierung von Fertigungsparametern verwendet. Neuronale Netze und Deep Learning.Diese Technologien verarbeiten unstrukturierte Daten, wie Bilder und Audiosignale. Ein Beispiel ist die Bildverarbeitung für die Qualitätskontrolle, bei der neuronale Netze selbst kleine Fehler an Werkstücken erkennen. Natural Language Processing (NLP).Sprachverarbeitung ist besonders hilfreich in Bereichen wie der Kundendienstautomatisierung und Dokumentenverarbeitung. NLP kann Anfragen und Dokumente klassifizieren, wodurch sich Prozesse im Service und der Verwaltung automatisieren lassen. Edge Computing.KI-Modelle, die lokal (am „Edge“) und nicht in der Cloud betrieben werden, ermöglichen schnellere Entscheidungen. Maschinen können in Echtzeit auf Sensor- und Prozessdaten reagieren, ohne auf eine zentrale Datenverarbeitung angewiesen zu sein. Nachhaltige und sichere Integration von KI im Unternehmen. Der langfristige und erfolgreiche Einsatz von KI erfordert eine strategische Herangehensweise, die weit über den technischen Rollout hinausgeht. KI unterscheidet sich von herkömmlicher Software durch ihre Lernfähigkeit, die Fähigkeit zur kontinuierlichen Anpassung an neue Daten und ihre aktive Interaktion mit Nutzern und Systemen. Ein entscheidender Aspekt ist die Mensch-KI-Interaktion, bei der die KI als Partner fungiert, um datenbasierte Entscheidungen zu unterstützen und Mitarbeitern Echtzeit-Einblicke zu liefern. Dies geht über einfache Automatisierung hinaus: Die KI wird zu einem aktiven Teilnehmer in Entscheidungsprozessen und eröffnet neue Möglichkeiten, Arbeitsabläufe zu optimieren. Beispielsweise können KI-gestützte Assistenzsysteme komplexe Analysen bereitstellen, die Mitarbeiter in ihrer Arbeit präziser und effizienter machen. Die Mensch-Maschine-Interaktion hingegen bezieht sich stärker auf die physische und intuitive Bedienung der Schnittstellen, die den Zugang zu KI-Systemen erleichtert. Hier ist entscheidend, dass KI-Tools so gestaltet werden, dass sie leicht verständlich und bedienbar sind, um Akzeptanz und Vertrauen zu fördern. Dies ist besonders wichtig, da viele KI-Systeme komplexe Technologien nutzen, die ohne benutzerfreundliche Oberflächen schwer zugänglich wären. Um die Vorteile der KI voll auszuschöpfen, müssen Governance-Strukturen gezielt KI-spezifische Herausforderungen adressieren. Dies umfasst die Minimierung von Sicherheitsrisiken durch lernende Systeme und die Förderung von Transparenz, insbesondere bei Entscheidungen, die von KI getroffen oder unterstützt werden. Gleichzeitig sind kontinuierliche Updates und Feedbackschleifen essenziell, damit sich die KI an neue Rahmenbedingungen anpasst. Schließlich ist die strategische Integration von KI nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Aufgabe. Unternehmen profitieren langfristig von einer datengetriebenen Unternehmenskultur, die Offenheit, Experimentierfreude und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit KI fördert. So wird KI nicht nur ein Werkzeug, sondern ein lernender und dynamischer Partner, der Effizienz, Innovation und Sicherheit gleichermaßen vorantreibt. Chancen und Herausforderungen bei der Einführung von KI. Die Einführung von KI eröffnet Unternehmen enorme Möglichkeiten, bringt aber auch spezifische Herausforderungen mit sich, die es zu meistern gilt. Anders als bei herkömmlicher Software erfordert KI ein dynamisches Management, da sie auf Basis neuer Daten lernt und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Fähigkeit bietet Flexibilität, erfordert jedoch auch eine regelmäßige Anpassung und Überprüfung der Modelle, um optimale Ergebnisse sicherzustellen. Ein zentrales Merkmal von KI ist ihre Fähigkeit, komplexe Entscheidungen zu unterstützen. Dabei kann es jedoch schwierig sein, die zugrundeliegenden Entscheidungsprozesse vollständig nachzuvollziehen. Erklärbare KI-Technologien helfen, Transparenz zu schaffen und Vertrauen aufzubauen – ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen. Die Interaktion zwischen Mensch und KI in enger Zusammenarbeit, bei der die KI Routineaufgaben übernimmt und Mitarbeiter sich auf strategische Tätigkeiten konzentrieren können, eröffnet neue Effizienzpotenziale. Mit gezieltem Change-Management, klaren Verantwortlichkeiten und transparenten Prozessen wird die Einführung von KI nicht nur erfolgreich, sondern auch eine treibende Kraft für nachhaltige Transformation im Unternehmen. Beispiele eines KI-Einsatzes in der Praxis. Einige erfolgreiche Anwendungen verschiedener Unternehmen und Brachen illustrieren das Potenzial der KI in der Industrie. GEA und BetterBot.GEA hat mit dem BetterBot AI einen sicheren, unternehmensweiten Chatbot eingeführt, der Mitarbeitenden schnellen Zugriff auf relevante Informationen bietet. Basierend auf OpenAI-Technologie und Microsoft Azure wurde das Tool intern entwickelt und mit aktuellen GEA-Daten trainiert. Über 1.700 Mitarbeitende haben in Testphasen zur Optimierung beigetragen, sodass der Chatbot nun weltweit im Einsatz ist. Siemens und Predictive Maintenance.Siemens setzt KI ein, um Maschinen in der Produktion vorausschauend zu warten. Durch die Analyse von Sensordaten und die Verwendung von Machine-Learning-Algorithmen erkennt Siemens potenzielle Probleme, bevor sie auftreten. Das Ergebnis ist eine um 30% höhere Maschinenverfügbarkeit und signifikant niedrigere Wartungskosten. John Deere und Predictive Maintenance in der Agrartechnik.John Deere verwendet KI-Modelle zur vorausschauenden Wartung ihrer landwirtschaftlichen Maschinen. Die KI analysiert Sensordaten in Echtzeit und kann so Anzeichen von Verschleiß oder Funktionsstörungen frühzeitig erkennen. Dies minimiert nicht nur die Ausfallzeiten der Maschinen, sondern verbessert auch die Kundenzufriedenheit, da die Maschinen zuverlässig im Einsatz bleiben. Bosch und Qualitätskontrolle.Bosch verwendet Deep-Learning-Algorithmen zur Bildanalyse in der Fertigung. Kameras prüfen Bauteile in Echtzeit auf Fehler. Das System „lernt“ dabei kontinuierlich, wodurch sich die Fehlerquote über die Zeit immer weiter reduziert. Amazon und Logistikoptimierung.Amazon nutzt KI zur Steuerung seiner hochkomplexen Lieferkette. KI-Algorithmen optimieren Lagerbestände, Versandrouten und Personaleinsatz. So wird die Effizienz maximiert, und Kunden profitieren von schnellen Lieferzeiten. BMW und Robotersteuerung.BMW hat KI-gestützte Roboter eingeführt, die in der Montage flexibel eingesetzt werden können. Sie lernen durch Erfahrung und passen ihre Bewegungen an. Dies erhöht die Flexibilität der Produktion und senkt die Kosten. Schneider Electric und das Energiemanagement.Schneider Electric nutzt KI, um den Energieverbrauch in seinen Produktionsstätten zu überwachen und zu optimieren. Das KI-System analysiert den Energieverbrauch einzelner Maschinen und schlägt Maßnahmen zur Effizienzsteigerung vor, wodurch das Unternehmen den Energieverbrauch um bis zu 20 % senken konnte. Audi und KI-gesteuerte Produktionsplanung.Audi setzt KI in der Produktionsplanung ein, um die Kapazitäten flexibel an die Nachfrage anzupassen. Das KI-System wertet historische Daten und aktuelle Marktprognosen aus und plant die Produktionsprozesse so, dass Produktionskapazitäten optimal genutzt werden. Dies reduziert die Kosten und verbessert die Reaktionsfähigkeit bei Nachfrageschwankungen. *Nachlese Quellen Fallbeispiele. Unser Fazit. KI als Treiber für Operational Excellence und nachhaltigen Erfolg. Künstliche Intelligenz ist weit mehr als eine technologische Innovation – sie ist ein strategischer Hebel, um Operational Excellence zu erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. KI hebt Effizienz, Qualität und Flexibilität auf ein neues Niveau, ermöglicht die Analyse komplexer Prozesse und unterstützt datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit. Ihr Einfluss reicht über einzelne Anwendungen hinaus und eröffnet Organisationen die Möglichkeit, strategisch, nachhaltig und innovativ zu agieren. Durch den gezielten Einsatz moderner KI-Lösungen lassen sich nicht nur bestehende Prozesse optimieren, sondern auch Potenziale für zukünftige Entwicklungen erschließen – ein entscheidender Schritt für eine erfolgreiche Transformation in einer dynamischen Welt. Ein Artikel von Robert Krupp, Senior Berater. LISCHKE CONSULTING GmbH >> Den Artikel als PDF können Sie sich hier downloaden.

LISCHKE CONSULTING GmbH
14.01.2025
Zum Partner ernannt. Sebastian Evers steigt bei Lischke Consulting in Führungsebene auf.
Sebastian Evers, studierter Dipl. Ingenieur im Bereich Flugzeugbau, ist seit April 2024 als Manager in der Beratung bei Lischke Consulting tätig. In seiner bisherigen Rolle hat er in hohem Maße dazu beigetragen, die Position des Unternehmens im Markt weiter zu festigen. Neben den Managing Partnern Dr. Norbert Lühring und Peter Gelbrich, wird er künftig als Partner eine wichtige Rolle in der strategischen Ausrichtung und im Wachstum des Unternehmens spielen. Sebastian Evers verfügt über umfangreiche Kenntnisse in der MRO- und Aviation Industrie, sowie jahrelange Beratungserfahrung von nationalen und internationalen Unternehmen. Die Optimierung von Produktionssystemen und die Ausrichtung auf wertschöpfende Operating-Modelle bilden hierbei die Grundlage seiner Beratungsaktivitäten. „Die konsequente Begleitung von Klienten bei der nachhaltigen Umsetzung von Transformationsinitiativen entspricht meinem Verständnis von moderner Beratung und fügt sich hervorragend in den Beratungsansatz und die DNA von Lischke Consulting ein“, so Sebastian Evers. Managing Partner Dr. Norbert Lühring erklärt: „Sebastian Evers nimmt eine Schlüsselrolle in der zukünftigen Ausrichtung von Lischke Consulting ein und wird somit die Unternehmensentwicklung mitgestalten. Er hat nicht nur herausragende fachliche Kompetenz, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden.“ Managing Partner Peter Gelbrich ergänzt: „Mit dieser Entscheidung setzen wir ein klares Zeichen für die Erweiterung unserer Marktpräsenz und die gezielte Ausrichtung auf eine erfolgreiche Zukunft.“ Gemeinsam mit den bestehenden Partnern und Geschäftsführern, Dr. Norbert Lühring, der seit über 25 Jahren die Unternehmensentwicklung maßgeblich vorantreibt und Peter Gelbrich, der seit 2018 als Partner sowie seit 2022 ebenso als Geschäftsführer an Dr. Norbert Lührings Seite steht, stellt der neue Partnerkreis die Weichen für das zukünftige Wachstum. Die Partnererweiterung um Sebastian Evers markiert einen weiteren Meilenstein für Lischke Consulting. Über Lischke Consulting.Lischke Consulting ist spezialisiert auf Operational Excellence und die Umsetzung komplexer Veränderungsprozesse. Seit über 25 Jahren berät die Hamburger Unternehmensberatung international namhafte Unternehmen aus der produzierenden Industrie.Lischke Consulting verfolgt den Anspruch, Unternehmen bei der Neuausrichtung ganzheitlich zu unterstützen und Ziele und Verbesserungspotenziale in gelebte veränderte Prozesse und Strukturen umzusetzen. Die Befähigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Mitgestaltung dieser Transformation spielt dabei eine zentrale Rolle: Ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Kompetenzen sind die Basis für einen nachhaltigen Erfolg. Link zur Pressemitteilung auf unserer Website inkl. Downloadbereich: Zum Partner ernannt. - Lischke Consulting

Bartenbach Werbemittel GmbH & Co. KG
13.01.2025
PSI in Düsseldorf - wir waren dabei!
Vom 7. bis 9. Januar haben über 500 Aussteller ihre neuesten Produkte und Ideen präsentiert. Für Geschäftsführer Jörg Grünewald und sein Team war es die perfekte Gelegenheit, sich mit Partnern und Herstellern auszutauschen und spannende Neuheiten zu entdecken. 😍 Besondere Highlights: die Newcomer Lounge, das Textile Village (Wusstet ihr, dass Textilien rund 35 % des Marktes ausmachen? 😯👀) und die PSI Trendschau mit Produkttrends wie „Fit durchs Jahr“ und „Die Genussreise“. Nachhaltigkeit stand ebenfalls im Fokus, mit innovativen Ansätzen und dem Green Product Award. Wir nehmen jede Menge Inspiration und frische Ideen mit und bleiben stets up to date für euch, wenn es um aktuelle Trends auf dem Markt geht. Ein großes Dankeschön an alle, die die PSI zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! Wir freuen uns darauf, unser neues Wissen direkt in spannende Projekte einzubringen. 🙌

Bartenbach Werbemittel GmbH & Co. KG
13.01.2025
Ausgezeichnet für Nachhaltigkeit - EcoVadis Silber für Bartenbach WERBEMITTEL
EcoVadis ist eine internationale Ranking-Plattform zur übergreifenden Nachhaltigkeitsbewertung. In diese fließen die vier Aspekte Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung ein. Da die Beurteilung – ebenso wie das gesamte Thema Nachhaltigkeit mit den Säulen ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung– einen ganzheitlichen Effekt auf unser Unternehmen hat, wurden zur Beantwortung des EcoVadis-Fragebogens sämtliche Abteilungen der Bartenbach-Gruppe mit einbezogen. Das Abzeichen ist ein Jahr gültig – dann erfolgt eine Neubewertung. Unser Ziel für 2025 lautet natürlich: EcoVadis Gold! „Nachhaltigkeit ist ein kontinuierlicher Prozess und kein Projekt, das irgendwann abgeschlossen ist. Es geht um stetige Verbesserung und darum, sich auf den Weg zu machen und am Ball zu bleiben“, betont Elisabeth Barnes, Marketingmanagerin bei Bartenbach. Weitere Nachhaltigkeitsziele Das EcoVadis-Abzeichen ist allerdings nur ein Teil der Nachhaltigkeitsaktivitäten bei Bartenbach. Anfang des Jahres 2024 führte die Bartenbach-Gruppe das Integrierte Managementsystem für Qualität und Umwelt ein. Ende 2024 fanden die Audits für die Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach ISO 9001 sowie des Umweltmanagements nach ISO 14001 statt. Darüber hinaus beteiligt sich die Agenturgruppe am UN Global Compact und dem Carbon Disclosure Project (CDP). Umweltteam Um verschiedenste Umweltthemen bei Bartenbach nach vorne zu bringen, wurde ein Umweltteam gegründet, das sich regelmäßig trifft. Dessen Mitglieder gehören verschiedenen Abteilungen an, um alle unternehmerischen Blickwinkel mit einzubeziehen: Einkauf, Transformation & Change Management, Marketing und Beratung. (27.11.2024/ANWA)

LISCHKE CONSULTING GmbH
07.11.2024
Operational Excellence als Schlüssel zum Erfolg.
In der heutigen industriellen Landschaft sehen sich Unternehmen zunehmend mit nie dagewesenen Anforderungen an Effizienz und Agilität konfrontiert. Der Einsatz digitaler Technologien, der Trend zu Industrie 4.0 und die Notwendigkeit, nachhaltige Produktionsmethoden zu implementieren, machen Operational Excellence zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Effiziente Prozesse, digitale Transformation und Nachhaltigkeit sind keine optionalen Ziele mehr – sie sind unverzichtbar, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Operational Excellence bietet dabei einen strukturierten Ansatz, um diese Herausforderungen gezielt anzugehen und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Prozesse kontinuierlich zu optimieren und zukunftsfähig aufzustellen. Operational Excellence: Effizienz durch schlanke und optimierte Prozesse. Operational Excellence konzentriert sich auf die Schaffung hocheffizienter Produktionsabläufe, die die Verschwendung minimieren und kontinuierliche Prozessverbesserungen ermöglichen. Methoden wie Wertstromanalyse und Bottleneck-Analyse identifizieren gezielt Engpässe, die den Produktionsfluss verlangsamen, während Tools wie 5S und Kaizen dazu beitragen, nachhaltige Verbesserungen im Arbeitsalltag zu verankern. Die Wertstromanalyse visualisiert den gesamten Produktionsfluss und zeigt ineffiziente Bereiche auf, während die Bottleneck-Analyse spezifische Engpässe adressiert und Maßnahmen zu deren Beseitigung unterstützt. Unternehmen, die ein Operational Excellence-Ansatz verfolgen, erreichen nicht nur eine gesteigerte Produktivität, sondern auch eine größere Flexibilität, um auf Marktveränderungen zu reagieren. Ein klar strukturierter Ansatz mit spezifischen Zielen, kontinuierlicher Überprüfung der Fortschritte und nachhaltiger Umsetzung von Prozessverbesserungen ist dabei essenziell, um langfristige Erfolge sicherzustellen. Integrierte Supply Chain & SOP: Vernetzte Prozesse für höchste Effizienz. Ein erfolgreicher Operational-Excellence-Ansatz erfordert die enge Verzahnung optimierter Prozesse entlang der gesamten Lieferkette. Dies beinhaltet eine nahtlose Integration in den Sales & Operations Planning (S&OP)-Prozess, transparente Einkaufsprozesse sowie eine effiziente Bereitstellung und Abholung von Materialien und Waren. Durch diese durchgängige Vernetzung wird ein reibungsloser Materialfluss sichergestellt und die Lieferzeiten werden minimiert. Eine strukturierte und abgestimmte Supply Chain bildet so das Fundament für eine gesteigerte Unternehmensleistung und nachhaltigen Erfolg. Digitale Transformation: Treiber der Operational Excellence. Die digitale Transformation treibt die Entwicklung zur Operational Excellence maßgeblich voran. Technologien wie das Internet der Dinge (IoT), Big Data und Cloud-Computing ermöglichen es Unternehmen, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen. Diese digitalen Werkzeuge steigern die Transparenz und Flexibilität der Prozesse und bieten Potenziale zur kontinuierlichen Optimierung, indem sie Ineffizienzen frühzeitig aufdecken und gezielte Verbesserungen ermöglichen. Der Fokus von Operational Excellence liegt auf der konsequenten Nutzung dieser Technologien, um Abläufe nachhaltig zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit durch eine strukturierte Implementierung operativer Best Practices zu stärken. Nachhaltigkeit: Operational Excellence für eine verantwortungsvolle Zukunft. Nachhaltigkeit ist heute eine der höchsten Prioritäten in der Produktion. Eine Operational-Excellence-Ansatz ermöglicht es Unternehmen, ihre Prozesse nicht nur effizient, sondern auch ökologisch und sozial verantwortungsvoll zu gestalten. Der Fokus liegt auf der strukturierten Reduktion des ökologischen Fußabdrucks, der ressourcenschonenden Optimierung von Abläufen und der Förderung sozialer Verantwortung. Durch die gezielte Integration nachhaltiger Praktiken in die Produktionsprozesse wird eine langfristige Effizienz erreicht, die Umwelt und Ressourcen schont und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit steigert. Change-Management: Der Erfolgsfaktor für nachhaltige Transformation. In einer Zeit raschen Wandels ist Change-Management unverzichtbar, um neue Initiativen erfolgreich in Unternehmen zu verankern. Ob Lead Management, Prozessoptimierung, integrierte Supply-Chain, digitale Transformation, Industrie 4.0 oder Nachhaltigkeit – Veränderungen wirken sich auf alle Ebenen und Prozesse aus und erfordern eine aktive Einbindung der Belegschaft. Professionelles Change-Management unterstützt dabei, Unsicherheiten zu verringern, Akzeptanz aufzubauen und den Übergang effizient zu gestalten. Mit gezielten Maßnahmen wie Stakeholder- und Change Impact-Analysen wird Widerstand minimiert und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung geschaffen, die Unternehmen zukunftssicher aufstellt. Operational Excellence.Ihr Schlüssel zu Effizienz und nachhaltigem Erfolg. Operational Excellence bietet Unternehmen die Möglichkeit, Prozesse effizient zu gestalten und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu sichern. Von Lean Management über eine integrierte Supply Chain bis hin zur digitalen Transformation zeigt Operational Excellence auf, wie schlanke, vernetzte und verantwortungsvolle Abläufe realisiert werden können. Diese Ansätze helfen dabei, Effizienz und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt des Unternehmens zu stellen. Starten Sie jetzt den Wandel! Nutzen Sie die Chance, Ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Kontaktieren Sie uns, um gemeinsam eine maßgeschneiderte Operational Excellence-Ansatz zu entwickeln – für eine starke Position im globalen Wettbewerb. Ein Artikel von Robert Krupp, Senior Berater. LISCHKE CONSULTING GmbH >> Den Artikel als PDF können Sie sich hier downloaden.